Unsere fünf Gruppen

Unsere Kindertageseinrichtung bietet den Familien des Stadtteils 98 Plätze, davon 10 für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren und 88 für Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Sämtliche Gruppen sind geschlossen und altersgemischt.
Kindergarten: jeweils 22 Kinder mit 3 bis 4 Erzieher/innen

Elmar-Gruppe

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Frederick-Gruppe

Hörbe-Gruppe

Kleine Hexen

Hotzenplotz

Einmal wöchentlich treffen sich die Kinder im letzten Kindergartenjahr in einer altershomogenen Gruppe (Schlaufüchse).
Den Früh- und Spätdienst verbringen die anwesenden Krippen- und Kindergartenkinder gemeinsam in einer Gruppe des Kindergartens oder im Garten mit Erzieher/innen des Kindergartens. Die Kernzeit (ca. 8.30 bis 15.30 Uhr) verbringt jedes Kind in seiner Gruppe, was gegenseitige Besuche, gemeinsame Zeit im Außengelände und gruppenübergreifende Angebote und Aktionen natürlich nicht ausschließt.

Krippe Konzeption

Schlafen in der Kinderkrippe

Der Schlaf ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Im Schlaf werden wichtige Erfahrungen, Erlebnisse und neu Erlerntes verarbeitet und vertieft. Das Gehirn läuft auf Hochtouren, während der Körper ruht.

Aufgrund der vielen Eindrücke ist es gerade für Kinder, die eine Krippe besuchen, wichtig, dass mit ihrem Schlafbedürfnis aufmerksam und behutsam umgegangen wird. Sie sind äußeren Reizen stärker ausgesetzt:

  • erhöhte Lautstärke, Konflikte mit Gleichaltrigen
  • geteilte Aufmerksamkeit und Trennung von den Eltern
  • verschiedene Lernerfahrungen
  • Aufbau des Immunsystems aufgrund kurzfristig erhöhter Infektanfälligkeit

Basierend auf den genannten Faktoren wurde folgendes verbindliches Schlafkonzept entwickelt:

  • vorgesehene Schlaf- bzw. Ruhezeit: 12.30 – 14.30 Uhr
  • Beobachtung des individuellen Schlafbedürfnisses (bei Bedarf Erstellung eines Schlafprotokolls)
  • Kinder, die sich ersichtlich schwer damit tun, einzuschlafen oder aber früher aufwachen, haben die Möglichkeit, im Gruppenraum zu entspannen. Sie verlassen den Schlafraum dann gemeinsam mit der Erzieherin
  • Da sich das Schlafverhalten eines Kindes im Laufe der Entwicklung natürlicherweise stetig ändert, stehen wir für einen gegenseitigen offenen Austausch mit den Eltern und Mitarbeitenden.

Hotzenplotz

Integrierte Waldgruppe

Ein besonderer und wichtiger Teil unserer Kindertagesstätte ist unsere Hotzenplotz-Gruppe. Aus einem Projekt entstanden ist diese Gruppe seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres Konzepts. Die Waldkinder sind bei jeder Witterung von ca. 9.00 bis 12.00 Uhr im Enkheimer Ried, in Wald und Wiesen, unterwegs. Dabei sind dem Freispiel, der Kreativität und der Bewegungsfreude der Kinder kaum Grenzen gesetzt.
Die pädagogischen Angebote orientieren sich am naturnahen Erleben des Jahreskreislaufs.
Die Räuber brauchen eine spezielle Ausrüstung wie zum Beispiel wasserdichte Schuhe, Rucksack, Sitzkissen und Trinkflasche. Feste Rituale wie der Morgenkreis zum Tagesbeginn, Frühstück und den Glücksteinregen als Abschluss sind besonders wichtig.
Wegen der Weite des Spielraumes legen wir Wert auf sinnvolle und für alle verbindlichen Regeln und gemeinsame Vereinbarungen.

Die morgendliche Bringzeit ist bis spätestens 8.45 Uhr.
Ab 8.00 Uhr treffen sich die Kinder mit den Erzieher*innen bereits angezogen im Außengelände der Kita.
Nach dem Morgenkreis geht es gegen 9.00 Uhr in den Wald.
Gegen 12.00 Uhr ist die Waldgruppe wieder zurück im Kindergarten.

Waldpausen (Zeitabschnitte, die im Kindergarten verbracht werden) sind einige Wochen im Jahr und erfolgen in Absprache mit dem Gesamtteam.
Auch die Integration der Waldgruppe in die Regeleinrichtung ist ein wesentliches Argument für die Waldpausen.
Nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen brauchen den Kontakt und den Austausch untereinander.
In diesen Phasen haben die Räuber ihren eigenen Gruppenraum, der an den Waldtagen vormittags den anderen Gruppen nach Absprache zur Verfügung steht.

Die Hotzenplotzgruppe wird meist von drei pädagogischen Fachkräften betreut. Auch in der Waldgruppe ist die Integration von behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern möglich.
Mit dem Betreuungsvertrag unterzeichnen die Eltern, wie mit eventuellen Zeckenbissen umgegangen werden soll und ob die Mitarbeiter Zecken entfernen dürfen.