Kirchen in rotem Licht

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Kirchen in rotem Licht

„Kirchen werden rot“ - Internationale Aktion „Red Wednesday“ auch in Hanau

Das Katholische Dekanat Hanau beteiligt sich an der weltweiten Aktion des Internationalen Hilfswerkes KIRCHE IN NOT „Red Wednesday - Roter Mittwoch“, während der Kirchen und öffentliche Gebäude weltweit aus Solidarität mit verfolgten und diskriminierten Christen rot angestrahlt werden. Die Pfarrkirche St. Elisabeth in Kesselstadt wird in der dritten Novemberwoche in auffälliges rotes Licht getaucht sein. Hintergrund der Beleuchtung ist die Aktionswoche "Red Wednesday" des Hilfswerks "Kirche in Not" (ACN).

Am Mittwoch, 18.11.2026 um 14.30 Uhr und am Donnerstag, 19.11.2026 um 18.00 Uhr wird in der Kirche St. Elisabeth in Hanau, Kastanienallee 68, eine Heilige Messe in den Anliegen der verfolgten Christen weltweit gefeiert.

„Wir wollen auf das Schicksal von Millionen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christen weltweit aufmerksam machen. Wir beten für unsere Glaubensgeschwister und geben ihnen dadurch eine Stimme! Mehr als 380 Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden", so Dechant Andreas Weber in der Ankündigung.

In vielen Ländern weltweit werden rund um diesen Tag hunderte berühmte Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude von innen oder außen blutrot angestrahlt. Zu den Bauwerken, die in den vergangenen Jahren der Aktion rot angestrahlt wurden, zählen der Dom in Fulda, das Kolosseum in Rom, die Basilika Sacre Coeur in Paris, die Christusstatue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude und der Regensburger Dom.

Das Internationale Hilfswerks "Kirche in Not“ macht jährlich auf diese bedrückende Wirklichkeit  aufmerksam und betont: „In rund 62 Staaten – einem Drittel aller Nationen – wird die freie Religionsausübung eingeschränkt oder brutal verhindert. In diesen Ländern leben rund 5,2 Milliarden Menschen, zwei Drittel der Weltbevölkerung. Es betrifft Menschen aller Religionen, insbesondere aber die Christen. Da sie als kleine Minderheiten oft keine politischen Fürsprecher haben, gehören sie für Extremisten oft zur meist gehassten Gruppe.“

Archivbild: Die St. Elisabeth Kirche in tiefes rot getaucht – aus Solidarität mit den verfolgten Christen weltweit

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