Hilfe in Not auch für Babys und Mütter

Hilfe in Not auch für Babys und Mütter

Hilfe in Not auch für Babys und Mütter

# Neues aus Kesselstadt

Hilfe in Not auch für Babys und Mütter

Hilfe in Not auch für Babys und Mütter
Messdiener besuchen St. Vinzenz Krankenhaus Hanau
Spannende Einblicke bei der Babyklappe am St. Vinzenz-Krankenhaus

Regelmäßige Exkursionen zu sozialen Einrichtungen gehören für die Messdiener der Pfarrei St. Klara und Franziskus am Main zum festen Programm.

Kürzlich besuchte die Gruppe des Kirchortes St. Elisabeth-Kesselstadt das Hanauer St. Vinzenz Krankenhaus.

Die Oberin des Schwesternkonventes, Schwester Annette Bieker, gab den jungen Leuten einen Einblick in die wichtigen Aufgaben des Krankenhauses mit den verschiedenen Abteilungen - für die Stadt und die Region.

Spannend war ein Besuch an der Babyklappe, die sich seit über zwanzig Jahren – damals die erste in Hessen – von der Sternstraße aus anonym erreichbar - an der Außenwand des Krankenhauses befindet.

„Die Babyklappe passt zu uns, denn schon unser Namenspatron Vinzenz von Paul hat sich im 17. Jahrhundert für Waisenkinder und die Fürsorge für Menschen in Not eingesetzt. Wir sind sehr dankbar, gemeinsam mit dem Sozialdienst Katholischer Frauen, Hanau (SKF), Hilfe für Frauen in großer Not anbieten zu können, um neu geborenes Leben zu retten. Neben der Babyklappe gibt es weitere Hilfsangebote wie die vertrauliche und anonyme Geburt, die auch an unserer Klinik möglich ist“, so Schwester Annette im Gespräch mit den Jugendlichen. Interessiert hörten die Jugendlichen der folgenden Schilderung von Schwester Annette zu:

„Das passiert, wenn eine Mutter in großer Not ihr Kind anonym und unerkannt in die Babyklappe ablegt: Sofort nach der Ablage in die Babyklappe wird ihr Kind sorgsam medizinisch versorgt. Es kommt anschließend in eine Familie. Das Kind wird nicht in ein Heim gegeben, sondern bleibt dauerhaft in der Familie. Die Mutter kann darauf vertrauen, dass es dort geliebt und beschützt aufwachsen wird. Wenn sie will, kann sie auch wieder Kontakt zum Kind aufnehmen. Ungefähr nach einem Jahr wird die Adoption durch eine Familie möglich!“ -
Ein Rundgang durch das Krankenhaus, ein Treffen mit den Ordensschwestern des Konventes in der Hauskapelle  und ein Filmbeitrag über das spannende Leben und Wirken des Heiligen Vinzenz von Paul und der Heiligen Louise rundeten den Besuch ab.

In einem abschließenden Gespräch mit Gemeindereferentin Margit Lavado, Dechant Andreas Weber und den Gruppenleitern blieb noch Raum für einen Austausch über offene Fragen und das Teilen der Eindrücke.

 

Eine Schwester mit Jugendlichen an einer Babyklappe, von der Sternstraße immer erreichbar
© St. Elisabeth
© St. Elisabeth

Schwester Annette mit den Jugendlichen an der Babyklappe, von der Sternstraße immer erreichbar

© St. Elisabeth

© St. Elisabeth
© St. Elisabeth

Die jungen Leute im Gespräch mit den Ordensschwestern in der Kapelle des St. Vinzenz Krankenhauses

© St. Elisabeth

© St. Elisabeth

Rundgang durch das St. Vinzenz-Krankenhaus

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